In der Stadtratssitzung vom 26.4.2018 berichtete der Grabungsleiter Harald Rosmanitz vom "Archäologischen Spessartprojekt" über das Vorhaben nach Resten der Rannenburg im Bereich des "Oberwald - Alzenau" zu suchen. Das soll in 2019 vorbereitet werden und die Grabungen 2020 mit vorwiegend freiwilligen Mitarbeitern beginnen. Es  wird derzeit mit Kosten von 50.000.--€ gerechnet- dabei wird seitens des Bezirks Unterfranken ein Zuschuss von etwa 10.000.--€ fließen.Die Restmittel müssten dann wohl seitens Alzenau in den Haushalten 2019 und 2020 eingestellt werden. - mehrheitlich Zustimmung.

In der Sitzung des Ausschuss-: Erziehung, Sport,Kultur,Familie u. Soziales am 19.4.18 wurde eine Neukonzeption der Benutzerausweise für die Stadt-bibliothek vorgestellt, die einen weniger material- und zeitintensiven Aufwand für das Bibliothekspersonal zur Folge hätten. -- Dieses Projekt wurde einstimmig gutgeheißen.

 


Am 14.Dez. 2017 war die Haushaltsverabschiedung für den Haushalt 2018- Meine Stellungnahme für die FDP dazu ist im 1. Städtischen Mitteilungsblatt No. 1.-2018 nachzulesen (oder auch unter anklicken des Links FDP-Alzenau)

Im Mitteilungsblatt sind auch die Stellungnahmen der anderen Fraktionen zu lesen: CSU-Bernd Pontani/ SPD-Reiner Krzyzak-Zeller/ Claudia Neumann u Stephan Schmauder für Bündnis 90/Die Grünen und  PWG -Ralph Ritter.

Am 16.Januar 2018 war die erste Ausschussitzung für die Stadtentwicklung  (SEA) . Dabei sollte ein Beschluss zur Änderung der kleinen Parkanlage an der Einfahrt zur Tiefgarage unterhalb der Burg gefasst werden. In der Vorlage war vorgesehen, dass die dort stehende Kastaniengruppe mit 30 jährigen gesunden Bäumen gerodet werden sollte und statt dessen niedrige Blumen- bepflanzung mit kleinerwüchsigen Blühsträuchern gepflanzt würden. Hintergrund wäre eine gute Sichtachse auf die vom Freistaat renovierte Burg-anlage vom Marktplatz aus  (sowohl übers Friedberger Gässchen als auch die Burgstrasse) gewesen. Dieser Vorschlag wurde nach lebhafter Diskussion auch von mir abgelehnt und in der Abstimmung kam es dann zur Ablehnung dieser Konzeption seitens der Grünen-SPD-FDP und  3 CSU Stimmen gegen 4Stimmen von BGM/PWG und 2 CSU Stimmen. (Kosten wären 20-40Tsd € entstanden. Inzwischen sind  die letztendlich zu dicht stehenden Kastanien-bäume ausgedünnt worden, damit sie sich weiterentwickeln können. Für diese Maßnahme war kein weiterer Beschluß notwendig, sondern konnte als Pflegemaßnahme seitens der Gartenabteilung auch so durchgeführt werden.

Ich finde, es sollte in Alzenau erreicht werden, dass die Verschuldung der Stadt möglichst in Zukunft auch allmählich zurückgeführt werden sollte.    Der Landkreis Aschaffenburg bspw. hat in den letzten 8 Jahren kontinuierlich seine Schulden abgebaut, allerdings stehen dort auch in den nächsten beiden Jahren wieder Schuldenaufstockungen an. In Alzenau hingegen haben wir eine der höchsten pro Kopf Verschuldung. Auch wenn dagegen argumentiert wird, wir hätten viele Neubauten erstellt, die ihrerseits das Vermögen der Stadt erhöhen würden. Da wir aber keinen doppischen Haushalt haben, in dem auch berücksichtigt wird, dass bestehende Gebäude bereits "teilabge-schrieben" werden und somit die Grundlage für ev. Renovierung schaffen, stimmt das nicht ganz.  So ist derzeit die Kahltalhalle in Michelbach wegen maroden Zustandes abrissbedroht und müsste für ca 6-8 Mio € neu errichtet werden. Nach den neuesten Untersuchungen wird nun aber doch erst einmal nur ein neuer Boden verlegt.

Erfreulicherweise ist unser seit 8 Jahren gestellter (und inzwischen 4x wiederholter) Antrag auf Restaurierung des"Sieben-Schmerzen-Wallfahrtsweges" am Kahlgrundfußweg zwischen Alzenau und Kälberau (mit der Wallfahrtskirche "Im rauhen Wind")  bestehend aus z T stark verwitterten historischen Einzelstationen nun doch zumindest beginnend in eine Umsetzungsphase gekommen. Derzeit läuft eine Ausschreibung auf Restaurierung von zunächst 2 Stationen in diesem Jahr. Darüber wird vermutlich im Kulturausschuß oder im SEA im April oder Mai entschieden.- Diese Vermutung hat sich allerdings nicht bestätigt. Die eingeholten Angebote wurden in dieser Zeit nicht vorgestellt.

Im Verlauf des Jahres 2016 wurde einer wesentlichen Forderung von uns in der Haushaltsrede 2015 nachgekommen: in Klausursitzung(en) des Stadtrats, sämtliche Ausgabe- und Einnahmeposten des Haushaltes auf Verbesserungs-möglichkeiten analytisch zu erörtern und Optimierungsmöglichkeiten zu suchen. Dies ist im Laufe dieses Jahres auch wieder geschehen. -Leider findet ein Großteil dieser Arbeit in nichtöffentlichen Sitzungen statt.   Ich glaube, in keiner anderen Landkreiskommune gibt es derartig viele nichtöffentliche Stadtratssitzungen. Das scheint uns seitens der FDP nicht demokratisch-transparent. Wir fordern mehr Transparenz von Anfang an.

- Das war ja auch die Hauptforderung von Peter Kress , dem im August 2017 neu gewählten Bürgermeister in Karlstein, der nun der erste FDP Bürgermeister im Landkreis A´burg sein wird./Übrigens im gegüberliegenden Seligenstadt/Hessen  auch ein FDP-Bgm: Dr. Bastian. Und auch in Miltenberg gibt es einen FDP Bgm/ Seit Oktober 2017 ist auch in Gelnhausen ein FDP-Bürgermeister gewählt worden. Somit vertrauen auch auf kommunaler Ebene immer mehr Mitbürger auf eine möglichst sparsame, aber auch zeitgemäße und innovative Führung ihrer Kommune.

 In Alzenau geschieht derzeit, dass die Bibliothek ein multifunktionelles Gebäude wird, in dem die Musikschule in den oberen Stockwerken Räume für den Unterricht nutzen kann und auch die VHS einige Räume nutzen wird. Dadurch wird das Stadtzentrum hoffentlich stärker belebt und als FDP unterstützen wir das. Und wir tragen auch den Versuch mit, im "Alten Gefängnis" ein kleines Filmtheater einzurichten, das in Zusammenarbeit mit dem Casino Aschaffenburg und mit Hilfe engagierter junger Gastronomen betrieben werden soll.

Allerdings muss die Reißleine für dieses Projekt gezogen werden, wenn es sich als ein zu teueres Zuschussprojekt erweisen sollte.


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Rathaus der Stadt Alzenau

  Seit 1984 bin ich  Mitglied des Stadtrats.  Mein besonderes Interesse gilt insbesondere den Familien mit Jugend und Senioren,sowie den Kultur- und Freizeitmöglichkeiten,der Verkehrspolitik sowie einer Erweiterung kommunaler Freiheitsrechte (z.B. Bürgeranhörungen ).

Als Mitglied des Stadtentwicklungsausschuss, in dem Bauvorhaben der Stadt , aber auch  Bauvorhaben von Bürgern , versuche ich offen zu sein für eine möglichst freizügige Auslegung der Bauvorschriften und in Neubauplanungen für eine möglichst wenig eingeschränkte äußere Bauweise. Allerdings müssen nachbarschaftliche Abstandsgrenzen schon eingehalten werden. In letzter Zeit häuft es sich leider, dass Bauherren Pläne einreichen, die korrekt aussehen, während des Bauens werden dann immer mehr Abweichungen vorgenommen, die erhebliche Veränderungen ergeben und dann zu Lasten des oder der Nachbarn gehen. Dafür habe auch kein Verständnis, wenn nicht doch vorher eine Zustimmung des Nachbarn erreicht wird. 

Paragraphen müssen zwar die Gesamtgestaltung vorgeben, aber sollten nach liberaler Auffassung dennoch auch in der Auslegung  lockerer gehandhabt werden können.

Bauwerke und Orte in unserer Stadt , die aus älterer Zeit sind und für Viele das Ortsbild prägen sollten möglichst erhalten werden, bevor der Verfall eingesetzt hat.

 

 

 

 

Schlößchen Michelbach, Museum und Kulturraum

Für die Renovierung und den Ausbau des Schlösschens Michelbach als Kulturzentrum mit moderner Museumsstruktur habe ich mich schon sehr früh (1986) ausgesprochen. Damals war eine Verrottung der Bausubstanz durch mangelhafte Dach- u. sonstige Sanierung abzusehen. Bis zur Renovierung vergingen aber noch nahezu 20 Jahre und weiterer Verfall hatte eingesetzt. 

Da Alzenau  in der Kategorie vergleichbarer Ortsgröße mit seiner Verschuldung leider deutlich über dem Durchschnitt liegt, sollte  für die nächste Zeit aber nur ganz Dringliches gemacht werden und die Renovierung des "Alten Gefängnisses" aufgeschoben werden . 

 

Unsere Ziele für die nächsten Jahre:

-         Mehr Bürgerbeteiligung bei neuen Projekten (evtl. Versuch eines „Bürgerhaushalts“)

-         Sparsame Haushaltsführung, um Schuldenausweitung zu vermeiden und künftigen                      Generationen noch Spielräume zu lassen

-         Vorrang für Bildung und Chancengerechtigkeit vorwiegend im Kindes- und Jugendalter

-         Gesellschaftliche Entwicklung zu höherem Lebensalter entsprechend begleiten

-         Im öffentlichen Bereich (Straßen, Gebäude) weiteren behindertengerechten Ausbau

-         Vereinsförderung durch 10-15% Investitionsbeteiligung, - aber Höchstgrenze

-         Hallensanierung (z.B. Prischoßhalle ) durchführen

-      In Kälberau soll am vor wenigen Jahren geschaffenen Ortsplatz das "Alte Rathaus" so renoviert werden, dass dort , wie in allen anderen Ortsteilen eine Art "Bürgerhaus" vor allem für die Vereine entsteht, - in dem aber auch Feiern und kulturelle Veranstaltungen stattfinden können.

-         Erhaltung von Kulturgütern:  besonders dringlich:  die verwitterten Stationen des Wallfahrtswege zwischen Alzenau und Kälberau renovieren- endlich mal anfangen - jedes Jahr ein bis zwei Stationen. Das wäre meines Erachtens wesentlich dringlicher gewesen, als das "Alte Gefängnis" aus-und umzubauen, da dessen Substanz derzeit noch nicht so angegriffen ist wie die verwitterten Skulpturen des Wallfahrtsweges. - Hier könnte vielleicht die Steinmetz-schule Aschaffenburg Dienste leisten.